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DANKE Theo

Kreisbrandmeister übergibt sein Amt


Seit dem 01.01.2012 war Theodor de Freese Kreisbrandmeister für den Landkreis Leer. Mit dem Ablauf des 28.02.2017 endete jetzt seine Amtszeit. In einer kleinen Feierstunde im Dorfgemeinschaftshaus in Neermoor übergab -uns Theo- offiziell seine Amtsgeschäfte an Johann Waten.




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Neermoor - Seit dem 01.01.2012 war Theodor de Freese Kreisbrandmeister für den Landkreis Leer. Mit dem Ablauf des 28.02.2017 endete jetzt seine Amtszeit. In einer kleinen Feierstunde im Dorfgemeinschaftshaus in Neermoor übergab "uns Theo" offiziell seine Amtsgeschäfte an Johann Waten.

Neben zahlreichen Feuerwehrführungskräften, Ehemaligen und Funktionern waren auch Gäste anderer Hilfsorganisationen und aus den Verwaltungen der Gemeinden und des Landkreises zur Feierstunde gekommen. Insgesamt waren rund 140 Gäste im Dorfgemeinschaftshaus Neermoor anwesend. Der wichtigste Mann des Abends fehlte zunächst noch.

Während sich vor dem Dorfgemeinschaftshaus die Ort- und Gemeindebrandmeister zu einem Spalier aus Fackeln bereitmachten, wurde Theodor de Freese mit einem Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen von zu Hause abgeholt.

Viel bewegt hat Theodor de Freese für die Kreisfeuerwehr und die 76 Feuerwehren im Landkreis Leer während seiner Amtszeit als Kreisbrandmeister. Landrat Matthias Grote zählte in seiner Laudation einige Punkte auf, so ist während de Freeses Amtszeit beispielsweise der Fuhrpark der Kreisfeuerwehr fast vollständig modernisiert worden. Aber auch auf den Bedarf einer neuen FTZ hat der scheidende Kreisbrandmeister immer wieder hingewiesen. Die ersten Gespräche dazu sind jetzt angelaufen, so der Landrat.

Matthias Grote erzählte aber auch noch von der guten Zusammenarbeit zwischen der Kreisfeuerwehrführung und der Kreisverwaltung. Es galt immer das offene Wort. De Freese konnte in allen Belangen immer konstruktiv darstellen, warum eine Anschaffung nötig sei. In den meisten Fällen, so der Landrat, konnte er die Kreisverwaltung mit seiner Argumentation überzeugen, nicht überreden.

Der Amtswechsel an der Spitze der Kreisfeuerwehr ist aber auch ein offizieller Verwaltungsakt. Der Landrat übergab Theodor de Freese deswegen die Entlassungsurkunde. Der Kreistag hatte aber auf Antrag entschieden, dass de Freese zukünftig den Titel Ehrenkreisbrandmeister tragen darf. Auch dafür gab es eine Urkunde.

Im weiteren Verlauf wurden dann dem neuen Kreisbrandmeister Johann Waten und dem neuen stellv. Brandabschnittsleiter Remon Hafermann die Ernennungsurkunden überreicht. Beide mussten noch einen Amtseid leisten.

Regierungsbrandmeister Ernst Hemmen fand an diesem Abend, wie im Übrigen alle Redner, zunächst nur Dankesworte für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Für Hemmen war die Bekanntschaft mit Theodor de Freese aber auch eine persönliche Bereicherung, weswegen er neben den Dienstlichen auch einige persönliche Worte in Richtig Ehrenkreisbrandmeister richtete. Ernst Hemmen konnte de Freese dann aber auch noch offiziell Ehren, mit dem Ehrenzeichen des Landfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Gold, die höchste Auszeichnung des Niedersächsischen Verbandes.

Seitens des Kreisfeuerwehrverbandes entschied der Vorstand, Theodor de Freese zum Ehrenverbandsvorsitzenden zu ernennen, auch hierfür gab es eine Urkunde.

In seiner letzten Ansprache als Kreisbrandmeister bedankte sich de Freese vor allem bei all denen die ihn in den letzten Jahren immer unterstützt haben. Ein besonderer Dank richtete sich auch an seine Familie, die ihm das ein oder andere Mal nicht nur beratend zur Seite stand.

Das letzte Wort an diesem Abend hatte dann der neue Kreisbrandmeister Johann Waten, der sich auf die Zusammenarbeit mit der aktuellen Kreisführung freut. Auch Waten bedankte sich noch einmal ausdrücklich für die geleistete Arbeit von Theodor de Freese.

In seiner kommenden Amtszeit wolle Johann Waten das Rad nicht neu erfinden, aber er will mehr Nähe zwischen der Kreisführung und den Feuerwehren schaffen. Er will die Feuerwehren mehr vernetzten, nicht medial dafür aber persönlich, sodass z.B. Informationen schneller aus der Führung in die Wehren und umgekehrt transportiert werden. Er wolle das Bild der weit entfernten Führung die nur zur Ehrungen auftauchen gänzlich abschaffen.



Bericht von Dominik Janßen



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