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Neue Fahrzeuge an die Kreisfeuerwehr übergeben

Gerätewagen-Messtechnik, Rettungsboot und Anänger in Dienst gestellt


Am vergangenen Donnerstag konnte Landrat Mathias Groote ein neues Fahrzeug, ein neues Boot und einen neuen Anhänger an die Kreisfeuerwehr übergeben. Rund 300.000 Euro hatte der Landkreis in die neue Ausrüstung investiert.






LK Leer - Schon seit einigen Wochen steht der neue Gerätewagen-Messtechnik in den Hallen der Kreisfeuerwehr an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Leer. Der bei BOS Mobile in Haren (Ems) ausgebaute Mercedes Sprinter verfügt über modernste Ausstattung im Bereich Mess- und Kommunikationstechnik. So ist das Fahrzeug beispielsweise in der Lage mobil mit allen Messgeräten zu kommunizieren. Auch das Erfassen der aktuellen Wetterdaten ist mit diesem Fahrzeug möglich.

Durch die verbaute Technik ist es, in Verbindung mit den Messgeräten, möglich Gefahrstoffe schneller zu benennen und die Tätigkeiten der Kräfte im Gefahrstoffeinsatz lückenlos zu dokumentieren. Bei Großschadenslage stellt der Gerätewagen außerdem eine Schnittstelle zwischen Einsatzleitwagen und den Einsatzkräften her.

Am Donnerstagabend wurde das 182.000 Euro teure Fahrzeug, wie auch das neue Einsatzboot der Wasserrettung an die Kreisfeuerwehr übergeben.

Das neue Boot vom Typ RTB2 ist über sechs Meter lang und mit einem 150 PS Motor ausgestattet. Das Boot kann eine Höchstgeschwindigkeit von 39 Kn erreichen und bietet Platz für 10 Personen. Das Boot ist darüberhinaus mit einer Buckklappe und einem speziellen Gerät für die Rettung und Bergung von Personen und Sachgegenstände ausgestattet. Eine Aufnahme für eine Pumpe die ,z.B. bei Schiffsbränden, Löschwasser aus dem Gewässer pumpen und über einen Monitor abgeben kann ist ebenfalls vorhanden.

Das Boot verfügt neben dem Digitalfunk für Deutschland und die Niederlande auch über eine Seefunkanlage. Auch ein Echolot, zur Ortung von Personen oder Gegenständen im Wasser ist an Bord. Mit diesem Boot ist ein Einsatz auf der Ems zukünftig sicher möglich, auch wenn die Kreisfeuerwehr auf der Bundeswasserstraße nicht primär zuständig ist. Die zuständigen Rettungsboote sind in Emden stationiert und haben im Notfall eine entsprechend lange Anfahrt.

Das inklusive der Funktechnik und Trailer 80.000 Euro teure RTB2 wurde von der Firma Nordland Hansa in Rostock gebaut.

Außerdem wurde an diesem Abend noch ein 3,5t Anhänger übergeben, der zukünftig die Sandsackfüllmaschine der Kreisfeuerwehr tragen wird. Der Anhänger hat eine höhenverstellbare Deichsel, sodass ein Anpassen an jede Zugmaschine problemlos möglich ist. Bislang war der Transport der Füllmaschine nur mit Hilfe der Feuerwehr Jemgum möglich. Der Anhänger hat 6.000 Euro gekostet.

Bericht von Dominik Janßen