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Flammen für den Feuerwehrnachwuchs

34 junge Feuerwehrleute in der Stadt Leer stellten sich den Aufgaben der Jugendflamme


Die Jugendfeuerwehren der Stadt Leer nahmen am Samstag an der Abnahme der Jugendflammen 1 und 2 in Loga teil. Alle angetretenen Jungen und Mädchen bestanden die ihnen gestellten Aufgaben. Insgesamt wurden 34 Jugendflammen an den Nachwuchs verliehen.






Leer/Loga - Neben der Leistungsspange ist die Jugendflamme das zweite Abzeichen, welches der Feuerwehrnachwuchs durch ihre Leistungen erwerben kann. Die Jugendflamme ist in drei Stufen unterteilt. Für die erste Stufe sind noch keine Voraussetzungen gefordert. Hierbei müssen die Jugendlichen aber zum Beispiel wissen, wie ein Hydrantenschild zu lesen ist und wie man einen Notruf richtig absetzt. Auch das Beherrschen der wichtigsten Feuerwehr Knoten ist für die Stufe 1 der Jugendflamme gefragt. Anders als bei der Leistungsspange wird nicht das Team bewertet, sondern die Leistung jedes einzelnen.

Für die zweite Stufe muss das Jugendfeuerwehrmitglied mindestens 13 Jahre alt und Träger der Jugendflamme 1 sein. In der zweiten Stufe wird dann auch das bisher erlangte Feuerwehrwissen auf die Probe gestellt. So müssen die Teilnehmer beispielsweise typische Feuerwehrgerätschaften erklären können und Feuerwehrtechnische Aufgaben, wie zum Beispiel der Aufbau eines Wasserwerfers mit vorhandenen Geräten beherrschen. Ein Teil der Prüfung besteht auch aus einen sportlich-spielerischen Part.

34 Mädchen und Jungen aus den Jugendfeuerwehren der Stadt Leer sind für die Abnahme der Jugendflammen 1 und 2 am Samstag in Loga zusammengekommen. Die Jugendlichen aus Leer, Bingum, Loga und Heisfelde lösten alle ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour, sodass der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Timo Smit am Ende 16 Kindern die Jugendflamme Stufe 1 und 18 Kindern und Jugendlichen die Jugendflamme Stufe 2 verleihen konnte.

Durch Timo Smit, dem Stadtjugendfeuerwehrwart Hinrich Aper und dem stellv. Stadtbrandmeister Jens Winkelmann wurde den Teilnehmern das Abzeichen, welches sie künftig am Übungsanzug und später in der Einsatzabteilung auch an der Uniform tragen dürfen, überreicht. Der stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart freute sich über die große Beteiligung und wünsche den Kindern und Jugendlichen für die Zukunft viel Spaß in der Feuerwehr.



Bericht von Dominik Janßen