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Medizinstudenten zu Gast bei der Feuerwehr

Im Rahmen eines Praktikums im Klinikum Leer schnupperten die Studenten ein wenig Feuerwehrluft


Im Klinikum Leer absolvierten in der vergangenen Woche 14 junge Medizinstudenten der Universität Münster ein Praktikum. Auf Initiative des Chefarztes der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Priv.-Doz. Dr. Christian Hönemann stand am Samstag ein Nachmittag bei der Feuerwehr auf dem Plan.




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LK Leer - Im Klinikum Leer absolvierten in der vergangenen Woche 14 junge Medizinstudenten der Universität Münster ein Praktikum. Auf Initiative des Chefarztes der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Priv.-Doz. Dr. Christian Hönemann stand am Samstag ein Nachmittag bei der Feuerwehr auf dem Plan.

Die Medizinstudenten informierten sich zunächst über die Fahrzeuge und die Ausrüstung. Am Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Leer wurden einige spezielle Geräte und deren Einsatzmöglichkeiten demonstriert. Die künftigen Mediziner, von denen einige später möglicherweise auch im Notarztdienst tätig sein werden, interessierten sich vor allem für die Rettungsgeräte die bei Verkehrsunfällen eingesetzt werden.

Im Anschluss hatten alle Studenten die Möglichkeit mit der Drehleiter rund 30 Meter über der Stadt einen kurzen Ausblick zu genießen, auch Chefarzt Dr. Hönemann ließ sich den Blick aus dem Korb der Drehleiter nicht nehmen. Notärztin Dr. Marie-Luise Rübsam hingegen, wollte die Drehleiter einmal aus Patientensicht kennenlernen. Sie legte sich auf eine Trage, die dann mit einer speziellen Halterung am Korb der Drehleiter fixiert wurde. Gesichert und in Begleitung eines Rettungsassistenten wurde die Drehleiter dann auf 30 Meter ausgefahren.

In den Hallen der Kreisfeuerwehr wurden den Studenten dann der Einsatzleitwagen, der Rüstwagen und der neue Gerätewagen-Messtechnik gezeigt. Die Besucher waren beeindruckt von der Technik die von der Feuerwehr im Landkreis Leer vorgehalten und bedient wird.

Als weiteres Highlight dieses Samstagnachmittags ging es dann in den Keller der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Die Studenten erfuhren hier welche Leistungen die Atemschutzgeräteträger in ihrem jährlichen Leistungsnachweis erbringen müssen. Alle Studenten, darunter übrigens auch vier junge Frauen, wollten es selber einmal wissen und die Belastung erleben. Immer vier Studenten wurden dann mit Einsatzkleidung, einem Helm und einem schweren Atemschutzgerät ausgerüstet.

Ohne Atemschutzmasken, sonst aber voll ausgerüstet, ging es im Arbeitsraum der Atemschutzstrecke dann an die Endlosleiter und den Schlaghammer. Anschließend gingen die Studenten in die komplett verdunkelte und vernebelte Atemschutzübungsstrecke. Die Orientierungsstrecke ist ein Labyrinth aus verschiedenen Käfigen, Türen, Klappen und Röhren. Die Strecke war in einigen Teilen auf rund 60°C aufgeheizt. Alle Teilnehmer bestanden diese Prüfung mit Bravour. Auch Dozent und Chefarzt Dr. Hönemann ging diesen Weg mit seinem Studenten.

Bei einem Abschlussgetränk im Feuerwehrhaus wurden den Medizinstudenten dann noch alle offenen Fragen zur Feuerwehr beantwortet. Besonders beeindruckt waren die zukünftigen Ärzte davon, dass alles was sie an diesem Samstag gesehen haben von den Feuerwehrleuten freiwillig und neben dem normalen Beruf geleistet wird. Seitens der Feuerwehr führten Florian Winkelmann, Carsten Harms, Marco Dahlmann, Ortsbrandmeister Jens Winkelmann und Kreispressesprecher Dominik Janßen durch den Tag.




Bericht von Dominik Janßen



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