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Bilanz der Silvesternacht 2015/2016

Ruhige Nacht für die Feuerwehren im Kreis Leer


Eine der ruhigsten Silvesternächte der letzten Jahre geht zu Ende. Die Feuerwehren im Landkreis Leer mussten insgesamt nur fünf Mal ausrücken. Bei allen Einsätzen war es nur zu kleineren Bränden gekommen.



LK Leer - Bereits um 21:13 Uhr wurden die Feuerwehren aus Völlenerkönigsfehn und Völlenerfehn zu einem Heckenbrand gerufen. In der Straße Hundsteert war eine Hecke, vermutlich durch ein Feuerwerkskörper, in Brand geraten. Die Einsatzkräfte waren binnen Minuten vor Ort und konnten den Brand schnell löschen. Etwa eine dreiviertel Stunde nach dem Notruf waren alle Einsatzkräfte wieder eingerückt. Dieser Heckenbrand war damit auch zugleich der letzte Einsatz im Jahr 2015.

Um 00:11 Uhr am 1. Januar, also 11 Minuten nach dem Jahreswechsel mussten die Kräfte der Feuerwehr Völlenerfehn erneut ausrücken. Sie wurden zusammen mit der Löschgruppe Mitling-Mark, wieder zu einem Heckenbrand alarmiert. Einsatzort war die Wieringastraße in Völlenerfehn. Auch bei diesem Heckenbrand war das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und nach einer halben Stunde abgelöscht.

Etwas dramatischer war da schon die Alarmmeldung für die Feuerwehren Holterfehn und Ostrhauderfehn, nur etwa eine Minute später. Um 00:12 Uhr alarmierte die Regionalleitstelle die Feuerwehren zu einem Wohngebäudebrand in der Straße Idafehn Nord in Idafehn. Mehrere unterschiedliche Meldungen, von kleinem Feuer an der Dachrinne bis zum Dachstuhlbrand, waren in der Regionalleitstelle eingegangen.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war das Feuer aber schon aus. Nachdem sich ein Feuerwerkskörper zwischen Dachrinne und Überstand festgesetzt hatte, war die Folie unter den Ziegeln in Brand geraten. Nachbarn hatte die Situation sofort erkannt und den Entstehungsbrand mit einem Feuerlöscher erstickt. Durch das schnelle Eingreifen konnte schlimmeres verhindert werden. Die Feuerwehr kontrollierte noch unter den Dachziegeln, brauchten aber weiter nicht mehr eingreifen. Da das Haus nicht bewohnt, der Eigentümer aber bekannt war, wurde dieser durch die Polizei informiert. Die Feuerwehr kontrollierte dann noch einmal zusammen mit dem Eigentümer das Gebäude und konnte den Einsatz dann nach rund einer Stunde beenden.

Der vierte Einsatz in dieser Silvesternacht wurde in der Rudolfswieke in Jheringsfehn gemeldet. Eine Hecke sollte in Brand geraten sein. Die Feuerwehr rückte wenige Minuten nach dem Alarm aus, konnte aber zunächst kein Feuer an der angegebenen Adresse finden. In der Georgswieke wurden die Einsatzkräfte dann aber fündig. Hier war ein Abfallhaufen, mit Resten von Feuerwerkskörpers in Brand geraten. Das Feuer konnte aber schnell abgelöscht werden. Nach rund einer halben Stunde konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Den letzte Einsatz der Silvesternacht musste die Feuerwehr Loga abarbeiten. Um 03:51 Uhr bemerkten Passanten am Fünftelweg ein Feuer in einem Altkleidercontainer. Die Feuerwehr Loga rückte nach wenigen Minuten mit zwei Fahrzeugen an. Im Inneren des Container waren bereits Flammen zu erkennen. Unter schwerem Atemschutz wurde der Container gewaltsam geöffnet. Die brennende Kleidung wurde abgelöscht und der Container zunächst komplett entleert. Nachdem auch die letzten Glutnester gelöscht waren konnte der Einsatz nach rund einer halben Stunde beendet werden.

Bericht von Dominik Janßen