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Brandmeldeanlagen forderten die Wehr

Jahresmitgliederversammlung der Feuerwehr Ihrhove


Mit 34 Einsätzen musste die Feuerwehr Ihrhove im vergangenen Jahr zwar deutlich seltener als im orkangeplagten Vorjahr ausrücken, dennoch hatte die Brandschützer auch 2014 alle Hände voll zu tun. Neben dem obligatorischen Jahresrückblick gab es auch Beförderungen und Ernennungen.


Hinten v.l.: Stellv. Ortsbgm Volkmar Helmers, Ortsbrandmeister Frank Eden, Daniel Van Bassen, Kassenwart Holger Reil, Hartmut Ernst, Christian Huckenbeck, Thorsten Röskens, Jan Eric Rossa, Ondra Schilling (Ostfr. Landschaftliche Brandkasse);
Vorne v.l.: Gemeindebrandmeister Holger Bleicher, Atemschutzgerätewart Michael Löwe, Nina Grafenburg, Christoph Kaltwasser, Stellv. Gemeinde Bgm WOL Gaby Ostholthoff

Ihrhove - Alleine zwölf Mal lösten Brandmeldeanlagen einen Einsatz aus, ohne dass tatsächlich ein Brand vorlag. Auch wenn sich die Feuerwehr grundsätzlich für den Einsatz derartiger automatischer Brandmelder in großen Gebäuden wie Geschäften oder Unternehmen ausspricht, belasten derartige Fehlalarme die Einsatzkräfte unnötig. Ein Dutzend Fehlalarme in 365 Tagen hört sich zwar wenig an (erklärte Ihrhoves Ortsbrandmeister Frank Eden) aber zwölf Mal unnötig aus dem Schlaf gerissen werden oder vom Arbeitsplatz ausrücken ist schon eine Belastung für ehrenamtliche Wehren. Weiterhin umfasst die Palette der gefahrenen Einsätze 24 Brandeinsätze, 7 Hilfeleistungen und 3 Einsatzübungen. Mit fast 4500 Stunden wurden an 40 Dienst- und Ausbildungsabenden noch einmal deutliche mehr Stunden als im Vorjahr geleistet. Der stellvertretende Ortsbürgermeister und ehemalige Kreisbrandmeister Volkmar Helmers machte deutlich, dass dieser enorme Arbeitsaufwand ausschließlich auf ehrenamtlicher Arbeit beruht und der Ortsrat der Feuerwehr Ihrhove dafür großen Dank und Anerkennung entgegenbringt. Dem Dank schloss sich auch die stellvertretende Gemeindebürgermeisterin Gaby Ostholthoff an. Sie bekräftigte das Vertrauensverhältnis der Gemeindeverwaltung in Westoverledingen mit den Feuerwehren. Dies zeige auch die Entscheidung zu einem leistungsfähigen und zukunftsorientierten Neubau eines Gerätehauses. Ob der Umzug in die neuen Räumlichkeiten jedoch noch im laufenden Jahr stattfinden könne liege an den ausführenden Firmen, nicht an den Freigaben der Gemeinde, so die Politikerin.

Gemeindebrandmeister Holger Bleicher machte deutlich, dass die Wehr mit ihrem Status als Schwerpunktwehr eine besondere Verantwortung im Brandschutz der Gemeinde Westoverledingen hat. Er bekräftigte in diesem Zusammenhang, dass die Wehr dieser Aufgabe gerecht werde und bekundete dem seit fast einem Jahr im Amt befindlichen Ortsbrandmeister eine gute Einarbeitung. Bleicher zeigte sich sicher, dass das neue Gerätehaus die Schlagkraft der Wehr noch weiter steigern werde. Er machte in diesem Zusammenhang noch einmal deutlich, dass der Neubau keine Umstrukturierung in den anderen Wehren der Gemeinde nach sich ziehen werde.

Neben 41 aktiven Einsatzkräften gehören der Wehr derzeit 13 Alterskameraden an. Dass sich diese aber noch lange nicht zum alten Eisen abstempeln lassen, stellte Wübbo Pruin als Gruppenführer der historischen Löschgruppe heraus. Die hauptsächlich aus Alterskameraden bestehende Truppe tritt mit historischem Material bei zahlreichen Veranstaltungen auf und demonstriert auf unterhaltsame Art, wie Brände noch vor 100 Jahren ohne moderne Pumpen und Fahrzeuge gelöscht wurden. Zu einer der zehn Veranstaltungen des vergangenen Jahres gehörte auch ein ganztägiger Einsatz auf der Landesgartenschau in Papenburg.

Die Aufgabe als Atemschutzgerätewart übernimmt Michael Löwe künftig von Pascal Fischer, der der Wehr in Zukunft ausschließlich als Sicherheitsbeauftragter zur Verfügung steht. Zudem wurde Kassenwart Holger Reil für weitere drei Jahre im Amt bestätigt und Jan - Erik Rossa zum Kassenprüfer für zwei Jahre gewählt.

Text und Bild von Hanno Viertel