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Bescherung schon vor dem Fest


Am Montagabend wurden an der FTZ in Leer gleich drei Fahrzeuge, eine Sandsackfüllmaschine und eine Drohne an die Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK übergeben. Einige der Einsatzmittel haben ihre erste Feuertaufe schon bestanden.




LK Leer - Der neue ELW2 der Kreisfeuerwehr Leer ist bereits vor einigen Wochen im Landkreis angekommen und die ersten Ausbildungseinheiten wurden auf dem neuen, rund 12 Meter langen und über 500.000 Euro teuren, Fahrzeug bereits durchgeführt. Seit Montag ist der Einsatzleitwagen jetzt offiziell im Dienst. Bedient wird das neue Fahrzeug zukünftig von den Kräften der Technischen Einsatzleitung.

Der Einsatzleitwagen soll bei größeren Schadenslagen zum Einsatz kommen. Die Anschaffung dieses Fahrzeuges war zum einen aufgrund der Umstellung auf Digitalfunk notwendig geworden. Für die komplexe Technik war auf dem alten Fahrzeug einfach nicht genügend Platz. Zum anderen ist es möglich, das der ELW2 die Einsatzleitstelle ersetzt, sollte diese aus irgendwelchen Gründen einmal ausfallen.

Die Technik des Fahrzeuges ist auf dem neusten Stand und so lassen sich beispielsweise im Katastrophenfall Fahrzeuge aus mehreren Landkreisen komplett vernetzten. Auch eine Anbindung an den Katastrophenschutzstab ist problemlos möglich. Gebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Visser aus den Niederlanden auf ein MAN Fahrgestell. Insgesamt hat das Fahrzeug rund 535.000 Euro gekostet.

Auch für die Kameraden der Wasserrettung gab es an diesem Abend ein neues Fahrzeug vom Landkreis Leer. Für die Gruppe wurde ein gebrauchter Rüstwagen auf Unimog Basis angeschafft und umgebaut. Das Fahrzeug hat seinen Dienst vorher in Edewecht geleistet. Auf dem neuen Gerätewagen Wasserrettung sind alle Materialien, wie auch die Ausrüstung der Einsatztaucher verladen. Das Fahrgestell erlaubt der Wasserrettungsgruppe nun auch mit dem Boot in unwegsamen Gelände zu Wasser zu gehen.

Für das Deutsche Rote Kreuz hatte Leers 1. Kreisrat Rüdiger Reske einen Symbolischen Schlüssel für einen Gerätewagen Sanität zur Übergabe mitgebracht. Das Fahrzeug wurde vom Bund angeschafft um im Landkreis Leer stationiert. Auf dem GW-San sind diverse medizinische Geräte und Materialen und auch ein Schnellaufbau-Zelt verladen. Das Fahrzeug wird bei einem Unglück mit mehreren Verletzten eingesetzt und bringt für solche Einsätze viele Vorteile mit sich. Der GW-San hat seinen ersten Einsatz bereits hinter sich. Das Fahrzeug wurde nach dem Chemieunfall in einem Warenverteilzentrum in Jübberde für die Versorgung der Verletzten und Kontaminierten benötigt.

Für die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd wurden eine Sandsackfüllmaschine und mehrere Nähmaschinen angeschafft. Auf dem Bevölkerungsschutztag in Osnabrück hatten die Kräfte der Kreisbereitschaft die Maschine bereits vorgeführt. Bei einer Übung am Deich in Pogum wurde die Maschine kürzlich unter realen Bedingungen getestet. Dabei stellten die Feuerwehrleute fest, dass es möglich ist rund 30.000 Sandsäcke pro Tag zu füllen.

Zuletzt wurde den Einsatzkräften der Kreisfeuerwehr eine Drohne übergeben. Der rund 15.000 Euro teure Optokopler ist unter anderem mit einer Wärmebildkamera ausgestattet um bei Personensucheinsätzen unterstützten zu können. Mit einer normalen Kamera kann die Drohne auch bei Bränden oder Gefahrguteinsätzen eingesetzt werden. Neben den Mitarbeitern der Feuerwehrtechnischen Zentrale haben je zwei Kameraden der Technischen Einsatzleitung und zwei des Gefahrgutzuges eine Lizenz zum Fliegen der Drohne erworben. Eine regelmäßige Ausbildung findet bereits statt. Der erste Realeinsatz für die Drohne war am vergangenen Samstag bei der Suche nach Lars Wunder in der Gemeinde Jemgum. Die Drohne hatte das schwer zugängliche Deichvorland und einige Gewässer aus der Luft abgesucht. Die Kamera lieferte gestochen scharfe Bilder.