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Insgesamt 134 Einsätze im letzten Jahr

Jahreshauptversammlung der Schwerpunktfeuerwehr Leer


Auf der Jahreshauptversammlung der Schwerpunktfeuerwehr Leer wurden unter anderem zwei neue Einsatzfahrzeuge offiziell übergeben. Im Jahresbericht des Ortsbrandmeisters war von 134 Einsätzen im letzten Jahr die Rede.



Leer - Den Tenor der Einleitung zur Jahreshauptversammlung der Schwerpunktfeuerwehr Leer, legte Ortsbrandmeister Jens Winkelmann am vergangenen Freitagabend auf den Demografischen Wandel und den damit unweigerlich verbundenen zukünftigen Rückgang der Mitgliederzahlen. Er regte an, dass über eine sinnvolle Förderung nachgedacht werden müsse um die Feuerwehr für Dritte bzw. Quereinsteiger interessanter zu machen.

In seinem Jahresbericht gab Winkelmann den anwesenden Feuerwehrleuten und Gästen aus Politik und Verwaltung dann einen ausführlichen Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate. Insgesamt 134-Mal rückte die Feuerwehr Leer im letzten Jahr zu Einsätzen aus. Die Zahl größerer Feuer war in 2014 aber zum Glück überschaubar. Bei 36 Alarmierungen waren es Kleinbrände, die einen Einsatz erforderlich machten, sowie 15 Brände mittlerer Größe setzten dann die Gesamtzahl der Brandeinsätze auf 51. 19 Mal lösten Brandmeldeanlagen in Kliniken, Betrieben oder Wohneinrichtungen aus. 83 Hilfeleistungseinsätze mussten zudem abgearbeitet werden. Hierbei ging es zum Beispiel um Verkehrsunfälle, Sturm- und Wasserschäden, Türöffnungen und Unterstützung für den Rettungsdienst. Bei einem Einsatz an einer Schule war es nach einem Unfall im Chemieunterricht zu einem Massenanfall an Verletzten gekommen. Zweimal rückte die Feuerwehr Leer auch aus, ohne dass ein Notfall vorlag, einmal davon leider durch eine böswillige Fehlalarmierung.

In den unterschiedlichen Abteilungen der Feuerwehr Leer gibt es insgesamt 139 Mitglieder, die sich auf Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr, Spielmannszug sowie die Alters- und Ehrenabteilung verteilen. Die Aus- und Weiterbildung darf auch in einer Schwerpunktfeuerwehr mit 134 Einsätzen natürlich nicht zu kurz kommen. 17 Kameraden nahmen deswegen an Lehrgängen der Kreisfeuerwehr, sowie an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz mit den beiden Standorten in Loy und Celle teil. Auch Ortsintern wurde an 25 Dienstabenden, sowie an zahlreichen Sonderdiensten, z.B. an der Drehleiter, ausgebildet.

1446 Stunden leisteten die Mitglieder der Feuerwehr Leer bei Brandsicherheitswachen auf dem Gallimarkt, im Theater an der Blinke, in der Ostfrieslandhalle und an weiteren Veranstaltungsorten ab. 314 Kinder und 40 Erwachsene wurden durch die Brandschutzerzieher zum Verhalten bei Bränden und Notfällen unterwiesen.

Personelle Veränderungen gab es auf dem Posten des Sicherheitsbeauftragten, Matthias Hensel wurde von den Anwesenden hierzu neugewählt. Jens Raske wurde zum neuen Beisitzer im Kommando gewählt. Aus der Jugendfeuerwehr konnte Jens Winkelmann auch einen Neuzugang in der Einsatzabteilung begrüßen. Er übernahm Björn Figura in den aktiven Feuerwehrdienst. Zum Feuerwehrmann ernannt wurden Florian Winkelmann, Sven Nannenga und Sven Vry. Jan Ginschel und Eric Kruse wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Traditionell wird auf der Jahreshauptversammlung in Leer auch immer der Feuerwehrmann des Jahres geehrt. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf Helmut Hartema der sich in seiner Freizeit stark für das Wohl seiner Kameraden einsetzte. Matthias Schmidt wurde im Anschluss vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Ralf Heykants für seine 25-jährige Mitgliedschaft und seinen Einsatz im Feuerlöschwesen mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Feuerwehr ausgezeichnet.

Nach den Ansprachen der Gäste, konnte Bürgermeisterin Beatrix Kuhl der Feuerwehr Leer die Fahrzeugschlüssel für zwei neue Einsatzfahrzeuge übergeben. Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug auf VW Crafter Basis und ein Kommandowagen, der zukünftig aus Vorausfahrzeug eingesetzt werden soll, ersetzen einen 22 Jahre alten Ford Transit. Die beiden Fahrzeuge wurden gebraucht gekauft und auf die Bedürfnisse der Feuerwehr umgerüstet. 45.000 Euro kosteten die beiden Einsatzwagen.

Bericht von Dominik Janßen