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Verbesserungen wurden umgesetzt

astora übernimmt Vorschläge der Feuerwehren in Planung


Am 16. November probten die Wehren auf dem Betriebsgelände der astora den Ernstfall

Holtgaste/Jemgum - Am 16. November hatten die Wehren aus Holtgaste und Jemgum den Ernstfall, ein Feuer in einer Halle, auf dem Gelände des Erdgasspeichers der Firma astora geprobt und dabei Unregelmäßigkeiten im Einsatzablauf aufgezeigt. Die internen Betrieblichen Abläufe zu testen, war ein Ziel der Übung.

Am vergangenen Mittwoch kamen dann Vertreter der Feuerwehr, der Gemeinde und der Betreiberfirma im Jemgumer Rathaus zusammen, um die Übung nachzubesprechen. Schnell war klar, dass astora die Vorschläge der Feuerwehr in ihre zukünftige Alarmplanung übernommen hat.

Vetreter von astora und der Feuerwehr kamen am letzten Mittwoch zusammen um die geplanten Änderungen zu besprechen und die Übung noch einmal zu reflektieren

Schwierig für die Einsatzkräfte war es, die Freigabe zum Betreten des Betriebsgeländes abzuwarten. Zwar waren Mitarbeiter vor Ort, diese entschieden jedoch, die Feuerwehr aufgrund der Gefährdungen durch die Anlagen nicht sofort zum Einsatzort zu lassen. Es musste erst auf einen Mitarbeiter der Rufbereitschaft gewartet werden. Dadurch wurden der gesamte Einsatz und damit der mögliche Einsatzerfolg verzögert. Zukünftig kann die Feuerwehr das Werkstor direkt passieren, wird von einem Mitarbeiter begleitet und vor Ort direkt eingewiesen. Für den Einsatzleiter der Feuerwehr wird bei künftigen Einsätzen immer ein Mitarbeiter von astora bereitstehen, um alle betriebsinternen Angelegenheiten zu klären, so kann sich der Einsatzleiter auf seine Aufgaben konzentrieren.

Sind bei Einsätzen in Gebäuden der Speicheranlage Menschenleben gefährdet, so entscheidet zukünftig der Einsatzleiter, ob eine Rettung unter Berücksichtigung der Sicherheit der Einsatzkräfte vor der Freigabe durch das Betriebspersonal erfolgt.
Zudem werden die Pläne und Hallenbezeichnungen verbessert, sodass die Feuerwehr sofort eine mögliche Gefährdung, die in einem Gebäude besteht, erkennen kann. Weiterhin wurde auch die interne Meldekette bei einem Rettungseinsatz auf dem Betriebsgelände aufgearbeitet.

Jemgums Gemeindebrandmeister Friedrich Schmidt zeigte sich mit den Änderungen sehr zufrieden. Er betonte aber auch, dass die Sicherheit auf dem Speichergelände, der Firma astora immer schon ein sehr großes Anliegen war.

Bericht von Dominik Janßen