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Einastzkräfte durfte nicht eingreifen

Feuerwehr wartete 20 Minuten auf Einweisung und Freigaben



Holtgaste/Jemgum - Die Feuerwehren Holtgaste und Jemgum probten am Samstag den Ernstfall auf der Gaskaverne in Jemgumkloster. Aus Feuerwehrtechnischer Sicht ist der eigentliche Einsatz sehr gut verlaufen, der angenommene brennende Mülleimer wurde schnell entdeckt und ins Freie gebracht. Trotzdem ist die Feuerwehr unzufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes.

Die ersten Kräfte der Feuerwehr waren rund 6 Minuten nach dem Alarm vor Ort, konnten dann aber erst mal nichts mehr machen. Es waren zwar Mitarbeiter vor Ort auf dem Gelände der Gaskaverne, aber die Feuerwehr durfte nicht zum Brandort vorrücken. Es musste erst ein Mitarbeiter einer Bereitschaft anrücken. Dieser kam bei dem Einsatz am vergangenen Samstag zum Glück nur aus Ditzum, dennoch dauerte es rund 20 Minuten ehe die Kräfte die nötige Einweisung erhalten hatten.

Damit war aber noch nicht genug Wartezeit verbracht. Vor der Betroffenen Halle bauten die Kräfte zunächst einen Löschangriff auf, mit der Wärmebildkamera konnte ein Atemschutztrupp durch die geöffnete Tür den brennenden Mülleimer, dargestellt durch einen heißen Wasserkocher, sogar sehen. Betreten durfte die Feuerwehr die Halle deswegen aber noch nicht. Eine weitere Freigabe musste von anderer Stelle aus erfolgen, dies nahm fast eine weitere viertel Stunde in Anspruch.

Bei einem wirklichen Mülleimerbrand hätten die extremen Wartezeiten vor Ort verehrende Folgen gehabt. Gemeindebrandmeister Friedrich Schmidt geht davon aus, dass sich das Feuer in dieser langen Zeit zu einem Großbrand hätte ausbreiten können.

Diese, für alle beteiligten Kräfte und Beobachter sehr unbefriedigende Situation, wird ein Hauptpunkt der Übungsnachbesprechung sein. "Das Ziel muss sein die Warte- und Freigabezeiten stark zu verkürzen", so Gemeindebrandmeister Schmidt.

Bericht von Dominik Janßen