Startseite Aktuelles Berichte Kreisfeuerwehr Feuerwehren Jugendfeuerwehr Kontakt

Aktuelles


Einsatzberichte Pressemitteilungen Termine Termine eintragen
Einsatz eintragen

zur Startseite



Großbrand in Westoverledingen

Feuer zerstört Halle auf der Mülldeponie in Breinermoor


mehr Bilder in der Galerie weiter unten

Breinermoor - Am Dienstagmittag erreichte die Feuerwehr und Rettungsleitstelle ein Notruf von einem Entsorgungsbetrieb auf dem Gelände der Mülldeponie in Breinermoor. Ein Mitarbeiter berichtete von einer brennenden Maschine in einer Halle. Sofort wurden die zuständige Feuerwehr Breinermoor und die Wehren aus Ihrhove, Folmhusen und Großwolde alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung zu sehen, der Abschnittsleiter Süd erhöhte die Alarmstufe und ließ weitere Wehren aus Westoverledingen alarmieren.

Vor Ort stand eine Riesige Sortiermaschine, die zur Zeit demontiert werden sollte in Vollbrand. Das Feuer hatte zwischenzeitlich bereits auf die Halle übergriffen und zusätzlich gelagerte Abfälle in Brand gesetzt. Ein Mitarbeiter wurde leicht verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Unter schwerem Atemschutz und mit einem erheblichen Wassereinsatz konnten die Flammen dann schnell herunter gedämmt werden. Inzwischen waren zehn Ortsfeuerwehren der Gemeinde Westoverledingen, die Drehleiter aus Leer und der Gefahrgutzug des Landkreis Leer im Einsatz. Die Feuerwehr Jemgum rückte mit dem Lösch-Unterstützungsfahrzeug (LUF) an, wurde aber nicht mehr eingesetzt. Etwa 45 Minuten nach dem ersten Alarm war der Brand soweit unter Kontrolle. Die starke Rauchentwicklung, wegen der zwischenzeitlich die Bevölkerung gewarnt wurde, ging ebenfalls zurück.

Im weiteren Verlauf wurde der gelagerte Müll mit einem Radlader auseinander gefahren um darin versteckte Glutnester abzulöschen. Die Nachlöscharbeiten an den Überresten der Maschine wurde mit Schaum fortgesetzt. Zur Versorgung der Einsatzkräfte wurde der Fachzug Logistik angefordert, die Rufbereitschaft der FTZ brachte mehrfach volle Atemluftflaschen zur Einsatzstelle. Ebenfalls war das DRK mit der SEG Sanitätsdienst vor Ort um bei einem Unfall der Einsatzkräfte sofort Hilfe leisten zu können.

Gegen 16:30 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte herausgelöst werden und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt werden. Neben den Kräften von Feuerwehr und DRK waren auch die Polizei, der örtlicher Energieversorger, das Ordnungsamt und das Gewerbeaufsichtsamt im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden.

Bericht von Dominik Janßen











Bilder von Frank Loger