Feuerwehren probten den Ernstfall in Flachsmeer
Bericht von Dominik Janßen
Die Feuerwehren aus Flachsmeer, Steenfelde, Völlenerköngsfehn und Ihrhove waren an der Einsatzübung in dem Bauernhaus beteiligt. Mehrere Personen mussten aus dem Gebäude gerettet werden.
Flachsmeer- Um kurz nach 19 Uhr starteten die Beteiligten die Nebelmaschine in der Scheune des ehemaligen Landwirtschaftlichen Anwesens an der Papenburger Straße in Flachsmeer.
Die Leitstelle löste Feueralarm für die Feuerwehren aus Flachsmeer, Steenfelde, Völlenerkönigsfehn
und die Wärmebildkamera Ihrhove aus, auch die First Responter der Malteser aus Burlage wurden informiert. Wenige Minuten später erreichte das Flachsmeerer
Tanklöschfahrzeug als erstes Fahrzeug das rund 150m von der Straße zurück liegende Gebäude.
Die Besatzung verschaffte sich ein Bild von der Lage und rüstete sich mit Atemschutz aus. Das dem hinteren Scheunenteil
stieg dichter Rauch auf und mehrere Personen galten als vermisst.
In der Zwischenzeit rücken die anderen, ebenfalls alarmierten Wehren und Fahrzeuge an. Eine Wasserversorgung vom rund 200m entfernten Super Markt wurde aufgebaut und der erste Angriff vorbereitet.
Weitere Atemschutzgerätträger rüsteten sich aus und gingen auf Befehl des Einsatzleiters ins Gebäude vor. Die Trupps brachten nach und nach mehrere Personen ins Freie, die dann von den First Respondern übernommen wurden.
Auch mehere Gasflaschen wurden gefunden und nach draußen verbracht.
Über den Einsatzstellenfunk erreichte den Einsatzleiter dann eine Anforderung vom Rettungsgerät. In der Scheune war eine Person unter einem dort gelagerten Imbisswagen eingklemmt.
Wenige Minuten, nachdem die Einsatzkräfte unter Atemschutz Schere, Spreizer und Keile geholt hatten war auch die letzte Person gerettet. Mit einem Hochdrucklüfter wurden dann der Nebel aus dem Gebäude gedrückt. Nach rund 90 Minuten konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
