Einsatzkräfte durchsuchen Hafenbereich mit Booten
Bericht von Dominik Janßen
Passanten hatten nur ein lautes -Platschen- unterhalb der Nessebrück in Leer bemerkt, die Feuerwehr Leer und die Wasserrettung des Landkreises durchsuchten den Bereich des Hafens mit Boten.
Leer - Der Notruf erreichte die Feuerwehr und Rettungsleitstelle um 22:30 Uhr. Skipper die mit ihrem Booten am Nesseufer festgemacht hatten konnte eine unbekannte Anzahl an Personen auf der Nessebrücke beobachten. Plötzlich platschte es laut unterhalb der Brücke. Die Personen auf der Brücke flüchteten. Die Verwirbelungen im Wasser deuteten auf etwas größeres hin. Die Skipper vermuteten sogar, dass vielleicht eine Person ins Wasser gestürzt oder geworfen wurden. Die Feuerwehr Leer wurde alarmiert. Kurz nach dem Alarm waren die Fahrzeuge besetzt und rund um die Brücke am Nesseufer und an der Kupenwarf in Stellung gebracht. Das Schlauchboot der Feuerwehr wurde zu Wasser gelassen, während andere Einsatzkräfte Beleuchtungsgerät aufbauten. Mit einem überdimensionalen Angelhaken wurde dann der Grund des Hafenbereichs abgesucht. Der Einsatzleiter ließ auch die Wasserrettung des Landkreis Leer und die Taucher des DLRG alarmieren. Mit einem zweiten Boot ging die Wasserrettung dann zu Wasser und unterstützte bei der Suche mit den Haken. Ein Stahlträger und ein Fahrrad waren das Ergebniss der Suche. Es wurde entschieden die Taucher nicht mehr einzusetzten. Nach rund 90 Minuten wurde die Suche abgebrochen und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
