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Sportboot kentert auf der Leda beim Anleger Einigkeit

Bericht von Dominik Janßen


Die Feuerwehr Loga musste am Samstagabend ein auf der Leda verunglücktes Sportboot gegen das Sinken absichern. Das Boot war nach einem Motorschaden aufgelaufen und gekippt.


Nettelburg/Loga - Über die Polizei ging in der Feuerwehr und Rettungsleitstelle eine Meldung über ein kekentertes Sportboot auf der Leda ein. Nach ersten Informationen sollte sich die Haverie beim Fähranläger in an der Amdorfer Fährstraße befinden. Daraufhin wurden die Wehren aus Amdorf-Neuburg und Detern-Stickhausen-Velde alarmiert. Die Einsatzkräfte konnte an der Einsatzstelle jedoch nichts erkennen. Erste eine zweite Meldung gab der Leitstelle Aufschluss über den genauen Einsatzort. Das Sportboot war am Föhranleger "Einigkeit" (alter Fähranleger Loga) verunglückt. Der Einsatzort lag damit im Stadtgebiet Leer und die Feuerwehr Loga wurde alarmiert. Mit zwei Fahrzeugen waren 15 Einsatzkräfte dann nach kurzer Zeit vor Ort. Der Booteigner war bereits an Land. Das Boot war nach einem Motorschaden auf die mit Steinen belegte Uferböschung aufgefahren und mit der laufenden Ebbe dann gekippt. Durch dass immer weiter zurückgehende Wasser neigte sich das Boot immer mehr. Der Rumpf war bereits voll Wasser gelaufen. Mit Greifzügen und Spanngurten sicherten die Kameraden das Boot dann gegen das weitere Kippen. Wasser wurde aus dem Rumpf gepumpt. Mit der Flut am frühen Morgen, so hofften der Eigner und Einsatzkräfte vor Ort, sollte sich dass Boot dann wieder vom Wasser aufneigen lassen. Der Eigner blieb auf seinem eigenen Wunsch die Nacht über am Deich um das weitere Geschehen zu beobachten. Die Feuerwehr Loga beendete den Einsatz vorerst nach 3 Stunden.

Am frühen Sonntagmorgen meldete sich der Eigner des Sportboot wieder bei der Leitstelle. Das Wasser war nun, wie befürchtet erst über die Reling ins Boot gelaufen, bevor sich die Neigung des Boots an der Böshung änderte. Die Feuerwehr Loga wurde erneut alarmiert. Wieder rückten die Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen aus. Das Boot lag zwar wieder komplett im Wasser, jedoch war der Buck untergegangen. Die Einsatzkräfte pumpten das Wasser aus dem Rumpf, sodass sich das Boot wieder aus dem Wasser hebte. Die Kameraden drückten das Boot dann vom Ufer weg, der Eigner konnte so weiter in die Mitte der Leda treiben und dort den Anker werfen, dass bei erneuter Ebbe des Boot nicht erneut aufliegt. Die Wasserschutzpolizei kümmerte sich nun um das Manövrierunfähige Sportboot. Die Feuerwehr konnte nach zweienhalb Stunden wieder einrücken.