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Neues Gefahrgutmessgerät wird in Leer stationiert

Bericht von Dominik Janßen


Am Mittwochabend übergab der Landkreis Leer offiziell das neue High-Tech Messgerät an die Gefahrguteinheiten. Das Gerät wurde zusammen von den Kreisen Leer, Wittmund und der Kreisfreien Stadt Emden angeschafft.


Leer - Die Feuerwehren in Ostfriesland sind bei Gefahrguteinsätzen künftig besser gerüstet. Am Mittwochabend wurde in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Leer offiziell ein neues Messgerät an den Gefahrgutzug übergeben. Das Gerät hatte der Landkreis Leer beschafft, der Landkreis Wittmund und die Kreisfreie Stadt Emden beteiligten sich finanziell an dem Projekt. Ursprünglich war auch der Landkreis Aurich mit im Boot, jedoch sprangen diese kurz vor der Beschaffung des Gerätes ab. Diesen Zustand bedauerte Bernd Lenz, Vorsitzender des Arbeitskreises Gefahrgut im Feuerwehrverband Ostfriesland und Stadtbrandmeister der Stadt Emden, am Abend der Übergabe sehr. Das neue Messgerät mit dem Namen "First Defender" wird zukünftig im Landkreis Leer, auf dem Gerätewagen Messtechnik, stationiert und kann im Bedarfsfall von Emden oder Wittmund angefordert werden. Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges Leer rücken dann mit dem Gerät aus.

Der "First Defender" ist ein Messgerät welches mit einem Laserstrahl einen festen Stoff oder eine Flüssigkeit berührungslos analysieren kann. In der Datenbank des Gerätes sind ca. 10.000 verschiedene Gefahrstoffe gespeichert, die dem Benutzer in Klartext am Display angezeigt werden. Das Messgerät kann selbst durch Glas hindurch den Inhalt einer Flasche oder eines Behältnisses erkennen.
Die Kosten von 16.500 EUR trug zunächst der Landkreis Leer, aus Emden kamen 3.700 EUR und aus Wittmund 3.000 EUR dazu. (Die Angegebenen Beträge sind jeweils ohne Mehrwertsteuer) Anja Neeland vom Ordnungsamt des Landkreises Leer übergab das Gerät an Bernd Lenz, der es wiederum dem Zugführer des Gefahrgutzuges Leer Sirke Siebens anvertraute. Bislang konnte im Einsatz nicht immer genau festgestellt werden mit welchen Stoffen es die Feuerwehr zu tun hatte. So nannte Siebens z.B. einen Einsatz auf der Autobahn, bei dem Fässer mit unbekannter Herkunft gefunden wurden. "In der Zukunft sind wir in Ostfriesland mit dem First Defender jedoch bestens ausgerüstet", erklärte der designierte Kreisbrandmeister Theodor de Freese.