Feuerwehr sucht vermissten mit der Wasserrettung
Bericht von Dominik Janßen
Die Wasserrettung der Feuerwehr im Landkreis Leer unterstützte am Sonntag die Polizei bei einer Vermisstensuche auf der Leda. Ein 61-Jähriger war am Vortag in suizidaler Absicht verschwunden.
Leer/Loga - Ama Sonntagvormittag wurden die Führung der Wasserrettung im Landkreis Leer über eine Unterstützungsanfrage der Polizei informiert. Der stellv. Leiter der Wasserrettung setzte sich daraufhin mit der Polizei in Verbindung und ließ im Anschluss die Gesamte Wasserrettung per Meldeempfänger alarmieren.
Die Einsatzkräfte kamen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale zusammen und besprachen den Einsatz. Ein 61-jähriger Westoverledinger galt bereits seit Samstag als vermisst. Gegenüber Familienangehörigen in Loga hatte der Mann seine Suizidabsichten erklärt und verlauten lassen, dass er sich im Bereich der Leda das Leben nehmen will. Das letzte Mal wurde der Vermisste in der Meyerstraße in Loga gesehen.
Am Samstag suchte die Polizei bereits die Uferbereiche zu Fuß und den Bereich der Leda mit einem Hubschrauber und einer Wärmebildkamera erfolglos ab.
Die Wasserrettung sollte nun die Leda von der Wasserseite aus absuchen. Am Natoanleger an der Emsbrücke gingen die Boote der Feuerwehr zu Wasser und suchten die komplette Leda bis zur Einmündung der Jümme in Wiltshausen ab. Sie konnte im Wasser und an den Uferbereiche niemanden finden. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde der Einsatz nach zweieinhalb Stunden abgebrochen.
