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Großschadenlage in der Gemeinde Uplengen

Bericht von Dominik Janßen


Die Feuerwehren der Gemeinde Uplengen trainierten am Samstag den Ablauf einer Großschadenlage. Rund 50 Einzeleinsätze mussten nach einem angenommenen schweren Unwetter abgearbeitet werden.


Uplengen - Gegen 13 Uhr lösten die Meldeempfänger der Feuerwehren in der Gemeindeuplengen mit einem Hilfeleistungsalarm aus. "Großschadenlage - alle Einheiten zum Feuerwehrhaus Remels" lautete das Einsatzstichwort. Die 15 Ortsfeuerwehren der Gemeinde besetzten ihre Fahrzeuge und rückten nach Remels aus. Beim Feuerwehrhaus am Alten Postweg hatte sich die Technischen Einsatzleitung des Landkreises Leer bereits aufgebaut. Der Einsatzleitwagen war, besetzt mit zwei Funkern, auf er Zufahrt stationiert. Der Stab hatte sich in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Remels eingerichtet. Von hier aus sollten an diesem Samstagnachmittag alle Einsätze gesteuert werden. Neben der TEL war auch der Gefahrgutzug mit dem Gerätewagen Messtechnik und die SEG San-Dienst Bereitschaft mit einem Fahrzeug vor Ort. Das DRK sollte während der gesamten Übung als Realabsicherung bereitstehen. Der Gefahrgutzug war in die Übung mit eingebunden. Gegen 13:30 Uhr waren alle Fahrzeuge und Einsatzkräfte in Remels Einsatzbereit. Die einzelnen Wehren bekamen ihre Einsatzaufträge die alles beinhalteten was bei einem Unwetter möglich war. 7 Bei einem Einsatz wurde eine Person unter einem Baum gemeldet, ein anderer Einsatz war an einer Biogasanlage. Hier war nach dem Unwetter ein Leck aufgetreten, auch der Gefahrgutzug war bei diesem Einsatz beteiligt. Andere Einsatzszenarien waren z.B.: Keller lenzen, Schiff droht zu sinken, Baum auf Fahrbahn, Blitzeinschlag in Baum, Hypochloritkanister leck geschlagen. Die Einsätze waren in den Ortschaften des gesamten Gemeindegebietes verteilt und dort vom jeweiligen Ortsbrandmeister betreut. Nach einem abgeschlossenen Einsatz meldeten sich die Fahrzeugführer bei der TEL um ihre Folgeaufträge entgegen zu nehmen. Gegen 16:00 Uhr wurde die Übung dann nach rund 50 gefahrenen Einsätzen beendet. Alle beteiligten trafen sich zu einer gemeinsamen Erbsensuppe, die von den Kameraden der Feuerwehr Remels gekocht wurde, in der Mensa der Schule Uplengen in der Höststraße. Gemeindebrandmeister Egon Erdmann und Brandabschnittsleiter Nord Dieter de Buhr zeigten sich, bei einem Abschlussgespräch, mit der Übung sehr zufrieden. Alle Einsätze konnten sauber abgearbeitet werden. Insgesamt waren rund 170 Personen an der Übung beteiligt.