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Feuerwehren proben Unfall mit Doppeldecker Bus

Text und Bilder von Frank Loger


Die Feuerwehren aus Bingum und Heisfelde hatten auf dem Gelände einer Leeraner Schrottfirma die Möglichkeit einen Busunfall zu proben. Der Doppeldeckerbus konnte mit allen Werkzeugen bearbeitet werden.


Bingum - Eine wohl eher seltene Einladung nahmen am Montagabend die Feuerwehren Bingum und Heisfelde war. Ein Schrotthändler aus Leer (Interseroh Evert Heeren) verschaffte den zwei Wehren aus dem Leeraner Stadtgebiet die Möglichkeit, einen Szenario mit einem Doppeldeckerbus durchzuspielen. Um 20 Uhr am Montagabend rückten die fünf Fahrzeuge zur technischen Hilfeleistung in die Sägemühlenstraße an. Angenommen war eine Person in der oberen Etage des Busses, welche nach einem Verkehrsunfall mit den Beinen unter den Sitzen eingeklemmt war. Da die Person nur liegend transportiert werden durfte, musste ein Zugang durch das Seitenfenster hergestellt werden. Nachdem das Hydraulikaggregat mit Schere und Spreizer in Stellung gebracht war, begann der erste Trupp mit der Personenrettung. Über die vierteilige Steckleiter reichten die Kameraden das Schneidwerkzeug durch das Fenster in den Bus. Schnell waren die Sitze rund um die verletzte Person demontiert, sodass Platz zum Arbeiten geschaffen war. Mit der Schere wurden im Anschluss mehrere Säulen des Busses durchtrennt. Verschiedenen Hydraulikstempeln konnte im Anschluss das Dach nach oben Weggedrückt und die Person konnte durch das Fenster befreit werden. Im unteren Geschoss des Busses wurden die verklebten Glasscheiben mit einer speziellen Glassäge herausgeschnitten, sowie die Handhabung des Winkelschleifers und diverser Brechwerkzeuge erklärt. "Ziel der Übung war es, den jüngeren und neuen Mitgliedern die Funktion und Handhabung des Arbeitssatzes zur technischen Hilfeleistung zu erklären. An einem Bus in dieser Größe können im Vergleich zum PKW mehrere Teams gleichzeitig Arbeiten." so ein Gruppenführer vor Ort.