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Feuerwehreinsatz - und Rettungsleitstelle


Informationen


Die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle, kurz FERL, ist eine Integrierte Leitstelle. Im Jahr 1998 wurden die damalige Feuerwehrleitstelle (im Gebäude der Feuerwehr Leer) und die Rettungsleitstelle (im Gebäude des DRK an der Heisfelder Straße) zusammengelegt. Im Jahr 2001 erfolgte dann der Umzug ins Kreishaus. Seitdem laufen die Notrufnummer 112 sowie die Nummer 19222 in der FERL im Leeraner Kreisgebäude an der Bergmannstraße auf.





Aufgaben


In der FERL werde alle Notrufe (über 112 und 19222) aus dem Landkreis Leer und der Insel Borkum, sowie von Handys die sich im Kreisgebiet oder auf Borkum befinden entgegengenommen und bearbeitet. Rund 100 Brandmeldeanlagen im Landkreis Leer laufen in der Leitstelle auf. Den größten Teil der Arbeit macht mit ca. 23.000 Einsätzen der Rettungsdienst aus, Koordinierung von Notfalleinsätzen oder Krankentransporten. Des Weiteren werden in der FERL alle Feuerwehreinsatz der 79 Feuerwehren im Landkreis Leer bearbeitet. Daneben ist die Leitstelle auch zuständig für die Alarmierung des Technischen Hilfswerks, Notfallseelsorgern sowie verschiedener Kommunalen Einrichtungen (Wasserwerk, Ordnungsamt, Jugendamt, Stadtwerke, etc.) Durch die Leitstelle werden auch die Jagdpächter nach einem Wildunfall informiert.
Anfragen von Bürgern, nach z.B. dem nächsten diensthabenden Kassenärztlichen Notdienst gehört aber ebenso dazu.




Arbeitsplatz


In der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle sind drei identische Arbeitsplätze eingerichtet, welche nach einem bestimmten Schichtplan besetzt werden. Der dritte Platz wird in der Regel nur bei größeren Schadenslagen mit besetzt.
Die Mitarbeiter der Leitstelle haben auf mehreren Bildschirmen alles im Blick. Auf einem Monitor können die Disponenten die genauen Stadorte ihrer Rettungsfahrzeuge via GPS auf einer Karte sehen. Die Karte erlaubt ein Hausnummergenaues navigieren der Retter.
Auf weiteren Bildschirmen werde neue Einsätze eingegeben und aktuelle Alarme bearbeitet. Der Status der eingesetzten Fahrzeuge ist für den Mitarbeiter auf einem Bildschirm direkt zu erkennen.
Das klassische Telefon ist in der FERL durch einen Modernen Touch-Screen Monitor ersetzt. Hier sind alle Notrufleitungen und ISDN-Leitungen graphisch angeordnet, von hier aus kann jeder Anruf angenommen und auch andere Teilnehmer schnell angewählt werden. Jeder Anruf in der Feuerwehreinsatz und Rettungsleistelle wird auf den Monitoren mit allen Daten angezeigt, selbst wenn die Rufnummer unterdrückt ist, des Weiteren werden alle Anrufe auf einen Band und einen Langzeitspeicher gesichert.



Die Kommunikation mit den Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen erfolgt meist per Funk. Über mehrere Tasten kann der Disponent den Entsprechenden Funkkanal auf dem gesprochen werden soll auswählen. Auch ein Digitales Tetra-Funkgerät ist in der Leistelle vorhanden. Hier kann mit dem Rettungshubschrauber Lifeliner 4 aus Groningen und der Leitstelle in den Niederlanden kommuniziert werden. Neben der Leitstelle, hat die Feuerwehr Bunde und der Rettungswagen aus Bunderhee ebenfalls diese Funktechnik an Board.
Sollte es zu einem Ausfall des Computersystems kommen, können die Einsatzkräfte über ein Ersatz-Alarmsystem alarmiert werden. Hier ist dann allerdings eine Eingabe der Daten von Hand nötig.



Mitarbeiter


Zur Zeit leisten 8 Mitarbeiter, darunter eine Frau ihren Dienst in der Feuerwehreinsatz und Rettungsleitstelle. Die Anforderungen des Landkreises an die Disponenten sind hoch. Eine Ausbildung zum Rettungsassistent ist, bedingt durch die vielen Rettungseinsatz, eine Mindestanforderung. Des Weiteren sollten alle Mitarbeiter Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr sein und einen Zugführer Lehrgang an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (früher Landesfeuerwehrschule) bestanden haben. Wenn diese Anforderungen bei einer Einstellung noch nicht erfüllt sind, so werden sie zügig nachgeholt.



Die FERL in Zahlen

In der FERL werden jedes Jahr rund 23.000 Rettungsdiensteinsätze abgewickelt, die sich in Krankentrasporte und Notfallrettungen aufteilen.
Ca. 1100 mal werden Feuerwehren zu Einsätzen alarmiert.
Ca. 500 mal werden Jagdpächter nach Wildunfällen informiert.
150 mal werden die Streu- und Winterdienste alarmiert.
Über 1500 mal werden Auskünfte nach Anfragen von z.B. Bürgern beantwortet.
250 mal werden Störungen von Wasserwerken entgegen genommen und weitergeleitet.
90 mal werden Notfallseelsorger alarmiert.
Das Telefon in der FERL klingelt im Jahr rund 60.000 mal.